Datenschutzbestimmung Dashcam-Einsatz

Stand: 05.03.2021


1 Dashcam-Operation

In unseren Autos haben wir Dashcams im Einsatz, die in Fahrtrichtung aus dem Fahrzeug filmen. Es kann daher sein, dass du für einen kurzen Moment in den Aufnahmefokus der Dashcam kommen kannst, zum Beispiel, wenn du direkt vor einem CleverShuttle die Straße überquerst.


2 Verantwortlicher und Datenschutzbeauftrage

2.1 Verantwortlicher


Für den Betrieb der CleverShuttle Leipzig GmbH („CSL“) und den Betrieb der CleverShuttle Düsseldorf

GmbH („CSDus“):

GHT Mobility GmbH

Hallesches Ufer 60, 10963 Berlin

E-Mail: info@clevershuttle.de

CSL und CSDus sind Unternehmen der CleverShuttle Gruppe. Alle Interessenten und Besucher unserer Internetseite erreichen den Verantwortlichen zu datenschutzrechtlichen Anliegen unter: info@clevershuttle.de


Für den Betrieb der CleverShuttle Darmstadt GmbH („CSD“):

CleverShuttle Darmstadt GmbH

Bad Nauheimer Str. 4, 64289 Darmstadt

Tel.: +49 (0) 61 518 630 14

E-Mail: heinerliner@heagmobilo.de

CSD ist ein Unternehmen der CleverShuttle Gruppe. Alle Interessenten und Besucher unserer Internetseite erreichen die CSD zu datenschutzrechtlichen Anliegen unter: heinerliner@heagmobilo.de



3 Zweck der Datenverarbeitung

Zwecke der Videoüberwachung sind:

- Aufklärung von Unfallhergängen

- Aufklärung und Prävention von Straftaten

- Schutz von Leben, Gesundheit und Freiheit von Beschäftigten und Kunden

- Beweissicherung im Ereignisfall

- Verfolgung von Straftaten



4 Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.

Berechtigte Interessen sind die Aufklärung und Verhinderung von Straftaten sowie der Schutz von Leben, Gesundheit und Freiheit von Beschäftigten und Kunden, sowie die Beweissicherung im Ereignisfall.

Bei der Videoüberwachung von Fahrzeugen und öffentlich zugänglichen großflächigen Einrichtungen des öffentlichen Schienen-, Schiffs- und Busverkehrs gilt der Schutz von Leben, Gesundheit oder Freiheit von dort aufhältigen Personen als ein besonders wichtiges Interesse.



5 Werden die Daten weitergegeben?

Daten werden anlassbezogen an externe Rechtsberater oder Ermittlungsbehörden, insbesondere an die jeweilige Landespolizei weitergegeben.



6 Wie lange werden die Daten gespeichert und nach welchen Kriterien?

Zunächst werden Daten nur anlassbezogen gespeichert, d.h. (Unfall-)Sensoren erkennen eine vermeintliche Kollision (aufgrund einer starken Verzögerung des Fahrzeugs durch schnelle Richtungswechsel, plötzliche Geschwindigkeitsveränderungen oder starke Erschütterungen) und speichern kurze Sequenzen (d.h. 30 Sekunden) vor und nach einem solchen „Unfallereignis“. Mithin werden im Regelfall durch die von uns eingesetzten Dashcams keine Daten gespeichert. Kommt es zu einem möglichen Unfallereignis werden die gespeicherten Sequenzen automatisch verschlüsselt gespeichert. Sie werden zudem spätestens nach der Sachverhaltsaufklärung bzw. nach Abschluss des (polizeilich aufgenommenen) Vorgangs unwiderruflich gelöscht. Sollte eine Sachverhaltsaufklärung oder sonstige Beweissicherung nicht mehr erforderlich sein oder sind die gespeicherten Sequenzen für den vorgesehenen Zweck unbrauchbar, werden die Daten unverzüglich nach dem vermeintlichen Unfallereignis unwiderruflich gelöscht.



7 Welche Rechte haben Betroffene?

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden; ist dies der Fall, so hat sie ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf die in Art. 15 DSGVO im einzelnen aufgeführten Informationen.

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass sie betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der in Art. 17 DSGVO im einzelnen aufgeführten Gründe zutrifft, z. B. wenn die Daten für die verfolgten Zwecke nicht mehr benötigt werden (Recht auf Löschung).

Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der in Art. 18 DSGVO aufgeführten Voraussetzungen gegeben ist, z. B. wenn die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat, für die Dauer der Prüfung durch den Verantwortlichen.

Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen.

Der Verantwortliche verarbeitet die personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art. 21 DSGVO).

Jede betroffene Person hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt (Art. 77 DSGVO). Die betroffene Person kann dieses Recht bei einer Aufsichtsbehörde in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes geltend machen.