Wie läuft es eigentlich beim Hopper im Kreis Offenbach?

Wie läuft es eigentlich beim Hopper im Kreis Offenbach?

Statusupdate: Wir ziehen die erste Bilanz

Im Januar dieses Jahres hat CleverShuttle den Betrieb des Hoppers der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) im Kreis Offenbach übernommen (CleverShuttle berichtete). Seitdem sind wir mit sechs Fahrzeugen im Einsatz und befördern die Kund:innen des Hoppers durch den östlichen Teil des Landkreises sowie zum Hanauer Hauptbahnhof und nach Hanau Klein-Auheim. Seit Februar unterstützt der Hopper zudem die Impfkampagne im Kreis und ist zusätzlich außerhalb seines eigentlichen Betriebsgebiets als Impfbus unterwegs. Dabei werden Menschen mit Impftermin in das Impfzentrum nach Heusenstamm und zurück gefahren (CleverShuttle berichtete).

Nach vier Monaten ziehen wir nun eine erste Zwischenbilanz und berichten von neuesten Entwicklungen und über die Resonanz der Kund:innen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Der Hopper wird gut angenommen. Ein erfreulicher Trend, der trotz der dritten Welle der Corona Pandemie und scharfer Kontaktbeschränkungen anhält. Es freut uns, dass wir den Bewohner:innen des Kreises Offenbachs trotz dieser teils kritischen Umstände sichere und individuelle Mobilität ermöglichen können.

Ein Blick auf die Zahlen

Der verantwortliche General Manager Alexander Brüll und der lokale Betriebsleiter Soheyl Fard berichten, dass der Hopper für sie ein Best-Practice-Beispiel für On-Demand-Mobilität auch außerhalb der Stadtzentren ist. Oft werden an allein einem Vormittag mehr als 40 Fahrten durchgeführt.

Wie gut der Hopper angenommen wird, spiegelt sich in den Zahlen von Januar bis April wider (Abbildung 1):

  • Über 3.400 aktive registrierte Kund:innen
  • Mehr als 18.000 Fahrten und 19.000 Fahrgäste
  • Durchschnittliche Wartezeit von 2,7 Minuten
  • Pünktlichkeit an Abhol- und Zielort bei über 90 %
  • Durchschnittliche Bewertung von 4,9 von 5 Sternen
Abbildung 1: Infografik Status-Update Januar bis April 2021
Abbildung 1: Infografik Status-Update Januar bis April 2021

Was macht den Hopper aus?

Das Besondere am Hopper ist, dass er nahezu rund um die Uhr verfügbar ist. Die Kund:innen nutzen das flexible Mobilitätsangebot nicht nur, um in Randzeiten oder abends zum Feierabend nach Hause zu kommen. Der Hopper befördert dank seiner Vorbestelloption auch Berufstätige zu ihrer Arbeitsstätte oder Personen auf dem Weg zum Einkaufen. Der On-Demand-Verkehr ist damit eine gute Alternative zum eigenen Auto und wird häufig als solche genutzt.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei sicherlich auch, dass der Hopper ein inklusives attraktives Angebot ist. Die Buchung per Telefon oder App und die Beförderung sind unkompliziert und komfortabel. Die eingesetzten Fahrzeuge sind alle barrierefrei, sodass sowohl Kinderwagen als auch Rollatoren und Rollstühle problemlos Platz finden. Bei der Preisgestaltung wurde der RMV-Tarif einbezogen – Insbesondere wurden Zeitkarteninhaber berücksichtigt, um den Hopper kostengünstig und nahtlos nutzen zu können.

Für Alexander Brüll und Soheyl Fard ist das Besondere am Hopper aber vor allem, dass sich die Menschen dafür begeistern können. "Die auffällig folierten Fahrzeuge wecken die Neugier der Anwohner. Nachbarn, die in unmittelbarer Nähe zur Ladestation wohnen, kommen des Öfteren mit interessierten Nachfragen über die neue Ladeinfrastruktur und die Vorteile und Handhabung von Elektrofahrzeugen auf uns zu”, so Alexander Brüll.

Verlängerung des Impfbuses

Seit Februar unterstützt der Hopper die Impfkampagne mit einem Impfbus. Menschen mit einem Impftermin werden so zum Impfzentrum in Heusenstamm gefahren und anschließend wieder nach Hause gebracht. Das Angebot erhält viel positive Rückmeldungen aus dem Kreis und hat allein im April 100 Menschen sicher zu ihrem Impftermin gefahren. Infolge dieser positiven Bilanz wurde das Impfbus-Angebot, das zunächst bis Ostern angesetzt war, bis auf Weiteres verlängert (siehe auch Pressemitteilung kvgOF 18.03.2021). Parallel zu einem viertägigen Pilotprojekt im Mai, bei dem die Türen des Impfzentrums rund um die Uhr geöffnet blieben, wurde auch die tägliche Verfügbarkeit des Impfbus ausgeweitet: Zu den “Impfnächten” vom 11. bis 14. Mai stand der Hopper von 05:30 – 01:30 Uhr für den Weg von zu Hause nach Heusenstamm und zurück zur Verfügung.

Impfshuttle Hopper CleverShuttle

Fazit: Ein Vorzeigeprojekt für On-Demand-Mobilität

Das Team von CleverShuttle freut sich über die gut laufende Zusammenarbeit mit dem Partner kvgOF, den reibungslosen Betrieb und die große Akzeptanz des Hoppers. Das Projekt hat schon heute Vorzeigecharakter für On-Demand-Mobilität auch abseits der Innenstadt und trägt vor allem in Pandemiezeiten zur sicheren und zuverlässigen Mobilität der Menschen bei.

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